Biografie

 

1992-1996: Die ersten (Tanz)schritte

Im Oktober 1992 sieht Michael Rouven ein Michael-Jackson-Konzert im Fernsehen und ist derart fasziniert von der Show, dass er sich ein umfangreiches Repertoire an Tanzschritten des King of Pop selbst beibringt. Schon bald inszeniert er – zusammen mit seiner Schwester Mina, die sich ebenfalls sehr für das neue Hobby begeistern kann – kleine Playback-Shows im Kreise seiner Familie und Freunde, die ihn dazu ermutigen, Auftritte vor einem größeren Publikum zu wagen.

 

1996-1999: Die ersten größeren Auftritte

Daraufhin absolviert Rouven im August 1996 seine erste Performance vor etwa dreihundert Zuschauern in der Aula seiner Schule. Es folgen Shows bei Geburtstagsfeiern, Kirchen- und Sportfesten, Hochzeiten und weiteren schulischen Veranstaltungen. Von seinen ersten Gagen kauft er sich Stoffe und Kurzwaren und fertigt in mühevoller Handarbeit originalgetreue Kostüme selbst an (bislang mussten Jacken mit Verzierungen aus goldener Pappe und Alufolie sowie Pailletten-Blousons, die er im Kleiderschrank seiner Oma entdeckt hatte, herhalten). Zugleich studiert Rouven mit seiner Schwester und einer ihrer Freundinnen die bekanntesten Choreographien von Michael Jackson ein, und die beiden Damen unterstützen ihn von Anfang 1998 an bei seinen Auftritten als Background-Tänzerinnen.

 

1999-2002: Entstehung der „Jackson-Crew“

Im darauffolgenden Jahr beschließt Michael Rouven, einen engen Schulfreund als „Manager“ zu engagieren. Zusammen gründen sie die sogenannte Jackson-Crew: Die vielköpfige Gruppe besteht aus Imitator, Manager, Background-Tänzerinnen (bis zu vier an der Zahl), Garderobier, Visagistin, Tontechniker und zahlreichen „Show-Bodyguards“. Der erste Auftritt in dieser Konstellation findet vor über 600 Zuschauern in einem Berliner Einkaufszentrum statt. Zusammen mit der Jackson-Crew tritt Rouven in den folgenden Jahren bei privaten und öffentlichen Anlässen aller Art auf. Ende 1999 ist er erstmals im Radio zu hören und ein Jahr später auch im deutschen Fernsehen präsent (Pro Sieben: „Andreas Türck Show“, Thema „Original oder Kopie – Verwechslung garantiert!“).

 

2002-2005: Support für Michael Jackson

Nach einigen internen Veränderungen innerhalb der Jackson-Crew unterstützt Michael Rouven, der sich nun selbst managed, den King of Pop seit Mai 2002 bei zahlreichen Fan-Demonstrationen zum neuen „Invincible“-Album, das vom Plattenlabel Sony boykottiert wird. Zugleich finden zahlreiche Shows statt, von denen insbesondere Rouvens zweiter Auftritt im deutschen Fernsehen hervorzuheben ist: Im März 2003 werden in der Sendung „Ulrich Meyer Akte Spezial – Michael Jackson: Jetzt rede ich!“ (Sat. 1) nicht nur seine selbstgeschneiderten Bühnenkostüme ausgestellt, sondern Rouven gibt auch eine kurze Tanzpassage zum Besten und verteidigt den extravaganten Look seines Idols als Talkshow-Gast. Gegen Ende des Jahres nehmen die Engagements aufgrund der erneuten Anschuldigungen gegen Michael Jackson wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zeitweise stark ab. Doch trotz eines teilweise verunsicherten Publikums tritt Rouven mit seiner Crew auch in dieser schweren Zeit auf, um Michael Jacksons Unschuld zu beteuern und seinen Glauben an einen gerechten Ausgang des Gerichtsprozesses zum Ausdruck zu bringen. Als der King of Pop im Sommer 2005 schließlich von allen zehn Anklagepunkten freigesprochen wird, geht es auch für Michael Rouven wieder bergauf.

 

2005-2009: Erfolgswelle nach dem Freispruch

Die Folgejahre warten mit zahlreichen Shows in ganz Deutschland sowie einigen Veränderungen auf: Michael Rouven engagiert seinen Freund und Kommilitonen Christian Gadde 2007 als Manager, dem es gelingt, viele erfolgreiche Auftritte an Land zu ziehen (darunter ein Interview beim Radiosender Kiss FM anlässlich von Michael Jacksons 50. Geburtstag im Jahr 2008) und einige originelle Ideen zur Show beizutragen. Außerdem singt Rouven erstmals einzelne Songs live, unter anderem Duette mit seiner Schwester und Background-Tänzerin Mina, die als Sängerin schon jahrelang Janet-Jackson-Medleys zur Show beigesteuert hat.

 

2009-2010: Umgang mit Michael Jacksons Tod
Der frühe und plötzliche Tod von Michael Jackson am 25. Juni 2009 trifft die Welt wie ein Schock und die Medien stehen bei Michael Rouven Schlange: Tageszeitungen (FAZ), Privat- und Regionalsender (RTL, Sat. 1, RBB) und das öffentlich-rechtliche Fernsehen (ARD, MDR) interviewen ihn anlässlich des tragischen Ereignisses. Um jedoch nicht „auf Michael Jacksons Grab zu tanzen“, sagt Rouven wochenlang sämtliche Live-Shows ab, obwohl er so viele Interessenten wie nie zuvor hat, die mit Rekord-Gagen locken. Für diesen würdevollen Umgang mit Michael Jacksons Tod erhält er einen Sonderpreis der Internationalen Funkausstellung (IFA). Gegen Ende des Jahres veröffentlicht Michael Rouven den selbstproduzierten Tribute-Song „You’ll Be There“ zu Ehren seines Idols als Musikvideo im Internet. Das Stück wird eine Zeitlang fester Bestandteil der Jackson-Crew-Show und sogar im Radio gespielt: Als sich Michael Jacksons Todestag 2010 zum ersten Mal jährt, wird der Radiosender Radio Berlin 88,8 auf Rouvens Song aufmerksam und präsentiert ihn im Rahmen seiner Hitparade, wo er sich von Null auf Platz 11 platzieren kann.

 

2010-2016: Die Legende lebt weiter

In den Jahren nach seinem Tod ist Michael Jackson gefragter denn je und Michael Rouven setzt sich zum Ziel, auch zukünftig Mythos, Magie und Musik des King of Pop im Rahmen seiner Double-Show zu zelebrieren.

 

2016-2017: Erste Auftritte als Johnny-Depp-Double

Da Michael Rouven unter seinem Jackson-Make-up eine frappierende Ähnlichkeit mit Johnny Depp hat, beschließt er, seine Leidenschaft für Verwandlungen nicht nur als Michael-Jackson-, sondern auch als Johnny-Depp-Double (bzw. Piratenkapitän) auszuleben und gründet Anfang 2016 als freiberuflicher Künstler „Jack and Jackson“. Die ersten Engagements als "das deutsche Depp-Double" lassen nicht lange auf sich warten, und so steht Rouven schon im Frühjahr 2016 Modell für einen Vertriebspartner von Johnny Depps extravaganter Moscot-Brille und für den italienischen Hutmacher Cappelleria Melegari, der sich u. a. auf Repliken von Johnny Depps Hüten spezialisiert hat. Im Mai 2017 findet der erste Auftritt als Pirat statt, und zwar anlässlich der Film-Premiere von "Fluch der Karibik - Salazars Rache" in der UCI-Kinowelt Gropius Passagen, die ihn im Anschluss an das Event zum offiziellen Partner auserwählt. Im Spätsommer folgen weitere "Piraten-Partnerschaften" mit dem Tropical Islands Resort, in dem Rouven regelmäßig eine abenteuerliche Schatzsuche für Kinder veranstaltet, und MediaMarkt, wo er im Herbst 2017 den Blu-Ray- und DVD-Release von "Salazars Rache" promotet. Ende des Jahres besucht Rouven als Pirat Berliner Grundschulen, und zwar im Rahmen einer Projektwoche, bei der er den Kindern Piratengeschichten vorliest, mit ihnen Piratenlieder singt, für Fotos posiert und Autogramme gibt.

Tipp: Lesen Sie hier alles über die Hintergründe von Michael Rouvens Double-Leidenschaft